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de Haan 2011 7. - 14. 10. 2011
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7. Oktober 2011: Zuerst mal zur Großbaustelle der neuen Molen an der Hafeneinfahrt von Oostende. Da wird schon seit einigen
Jahren dran gebaut. Die beiden großen Schutzmolen sind fast fertig, obwohl noch sehr viele große Steine und Betonklötze rumliegen. Wie das endgültig aussehen wird, weiß ich nicht. Es wird
bestimmt noch einige Jahre dauern bis alles hier fertig ist. Ob die alte Mole mit dem Beaufort-Restaurant dann noch steht oder ob ein neues Restaurant auf der Spitze gebaut wird, was mit dem
Leuchtturm geschieht, wie das ganze dann erschlossen wird, ich weiß es nicht und auch nirgendwo gibt es ein Baustellenschild, daß Informationen gibt. (Nachtrag: Ich hab was gefunden,
Fotos und Text weiter unten unter dem 10. Okt.)
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Auf den großen Plätzen innerhalb von Oostende findet derzeit bis Anfang November 2011 ein Oktoberfest statt. Rummel mit vielen
Fahrgeschäften, vor dem Bahnhof steht die wilde Maus. Eine Art Achterbahn, die allerdings nur aus einem runden Looping besteht rattert auf dem Platz, wo der Weihnachtsmarkt ist. Die hält
auch schonmal oben an, sehr unangenehm für die Mitfahrer.
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8. Oktober 2011: Am Vormittag waren wir auf Shopping-Tour im Gewerbegebiet am Nieuwpoortse Steenweg. Nachmittags
zwischen 2 kleinen Regenschauern einen schönen Spaziergang durch de Haan gemacht. Erst am Strand entlang, die Strandbuden werden gerade abgebaut, dann durch kleine Nebenstraßen bis zum
Bahnhof gewandert, leckeren Capucino getrunken. (Der fremde Mann neben meiner Frau soll ein gewisser Albert Einstein sein, ein berühmter Deutscher, der auch oft in de Haan war!) Viele alte
Häuser, größtenteils im Jugendstil erbaut, hab ich fotografiert. Durch Zufall kamen mir am Bahnhof 2 alte Straßenbahnen vor die Linse, das passte.
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9. Oktober 2011: Dauerregen heute morgen in de Haan. Und in Ostende ist Marathon, die armen Läufer werden
richtig naß. Wir haben beschlossen aus dem Regen zu fliehen Richtung Westen. Aber zuerst mal durch Ostende, da sind viele Straßen gesperrt, Umleitungen leiten uns durch bisher unbekannte
Straßen. So lernt man eine Stadt auch kennen. Weiter gehts über die Autobahn in Richtung Frankreich. Bis kurz nach Duinkirchen begleitet uns der Regen, dann klart es auf. Wir wollen zum Cap
Blanc Nes. Das ist eine hohe weiße Klippe direkt am Kanal. Bei klarer Sicht kann man von hier England sehen, heute ist es noch zu diesig. Vor Jahren, wir waren schon ein paarmal hier, haben
wir von hier England gesehen und auch schonmal einen richtigen Sturm hier oben erlebt. Jetzt sind da oben die freien Wege alle gesperrt, aus Sicherheitsgründen. Ich hab hier vom Klippenrand
runter fotografiert, das geht heute nicht mehr. Einige der alten Bunker dienen jetzt als Aussichtsplattform.
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Früher war der Parkplatz direkt oben auf dem Plateau am Obelisken. Das hat man geändert, weit vorher liegt der
Parkplatz jetzt unterhalb, das Plateau ist autofrei und auch schön neu gestaltet. Viel Natur und auch Absperrungen, man kann nicht mehr quer durch laufen, gut für die Natur. Die hats hier
oben bei dem immer starken Wind nicht so leicht. Bäume können hier nicht wachsen, dafür findet man aber hier schöne Opale, die sich im Geröll verstecken.
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Die Batterie Lindemanns, eine Kanone mit mehr als 20 m Rohr, war im 2. Weltkrieg hier aufgebaut, wo jetzt der See
ist. Darunter waren Kasematten für die Soldaten, die sind jetzt alle mit Schlamm vom Bau der Kanaltunnels geflutet und nicht mehr zugängig. Die Kanone konnte über 40 km weit schießen, bis
nach England und war damals eine der größten Kanonen der Welt. .
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Wir sind dann auch noch nach unten an den Strand gefahren. Die Flut zog sich gerade zurück und machten einen breiten
Streifen feinsten Sandstrand frei. Fast bis zu einem halben Kilometer zieht sich das Meer hier zurück. Man muß aber vorsichtig sein, es kommt sehr flott wieder und dann bekommt man schnell
mehr als nasse Füße. Auch sollte man Abstand von den steilen Felswänden halten, da regnet es schonmal Steine oder ganze Abschnitte rutschen ab. Bei Flut steht das Wasser direkt an den Wänden,
da ist kein Weg mehr.
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Am späten Nachmittag waren wir zurück in de Haan. Im Paname gabs einen kräftigen Cappuccino und eine große Waffel mit
frischen Früchten. Lecker, ich habs leider versäumt, dieses “Teil” zu fotografieren. Der Regen war mittlerweile weitergezogen und die Sonne lockte an diesem Sonntagnachmittag
viele an den Strand und auf die Promenade.
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10. Oktober 2011: Das schön Wetter war genau richtig, um von dem Aussichtspunkt vor Wenduine einige Fotos zu
machen. Das einzigste was störte war der sehr heftige Wind. Das war Sturm oder mehr. Oben auf der Düne blies es einem die Beine weg. Auf dem Weg zur Hafeneinfahrt von Blankenberge war es
genauso, da war auch noch fliegender Sand dabei. Sehr unangenehm, auf den Fotos ist das leider so nicht zu sehen. Der blaue Himmel und der schöne Sonnenschein täuscht hier etwas. Warm war es
schon nur eben sehr stürmisch. Am frühen Abend sind wir dann nochmal nach Ostende gefahren, diesmal auf die andere Seite der Hafeneinfahrt. Die neugebaute breite Mole darf man
leider noch nicht betreten, Vorwitzige laufen da trotzdem rum. Aber heute hat sich niemand getraut, der Wind war einfach zu stark. Hier hab ich dann endlich Hinweistafeln gefunden, die die
endgültige Ausbauform anzeigen. Bis Sommer 2012 soll das alles fertig sein, kaum zu glauben, weil immer noch soviel Steine hier rumliegen. Eine Einglandfähre lief gerade ein, die hatte eine
heftige Überfahrt bei dem Sturm hinter sich.
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Endlich hab ich auch mal eine Ansicht gefunden, die den Endzustand der Baumaßnahmen hier an der Ostender Mole zeigt. Das Foto oben
zeigt, wie es mal aussehen wird, unten links war der Zustand vor dem Umbau.
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11. Oktober 2011: Zum Shoppen und gut Pfannekuchenessen sind wir heute nach Sluis in den Niederlanden gefahren. Fotos
davon habe ich nicht gemacht, die stehen noch von den vorigen Malen hier drin. Also bei “de Haan 2007” nachsehen, es hat sich nicht viel geändert. Am späten Nachmittag sind wir
zum Sonnenuntergang nach Nieuwport gefahren. Von der Mole hat man eine gute Sicht. Nur der Wind war sehr heftig, mit viel Sand dazwischen. Die Fotos sind mir trotzdem gut gelungen, oder?
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12. Oktober 2011: Wir fliehen wieder mal vor dem Regen hier in de Haan. Über Ostende gehts nach Veurne, da
regnet es erstaunlicher- weise jetzt nicht. Ein bisschen Stadtbesichtigung, heute ist der wöchentliche Markttag, Mittagessen in einer gemütlichen Kneipe. Dann zurück an die Küste nach
Koksijde. Auch hier trockenes Wetter. Strandspaziergang und ein bisschen schöne Geschäfte ansehen. Das geht, aber kaufen geht meist nicht mehr, weil die meisten Geschäfte jetzt während der
Woche geschlossen sind, nur am Wochenende ist hier was los. Wie überall! Bei Verdonck gibts das beste Eis, Foto ist drin,
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13. Oktober 2011: Noch ist es bedeckt, das wird sich aber gleich ändern und die Sonne kommt. Das große Vogelschutzgebiet “Het Zwin” an der niederländischen Grenze ist heute unser Ausflugsziel. Salzsümpfe, die bei
Flut überschwemmt werden, üppiges Pflanzenwachstum und seltene Vögel verspricht der Prospekt. Das stimmt, obwohl die seltenen Vögel eingesperrt waren! Am späten Nachmittag haben wir dann
noch eine kleine Strandwanderung in de Haan gemacht.
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de Haan Strand
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14. Oktober 2011 Letzter Urlaubstag, nochmal bei strahlenden Sonnenschein auf die Pier in Ostende, bevor es wieder
nachhause geht. Wir hatten durchweg gutes Wetter und haben uns gut erholt, obwohl wir viel unterwegs waren. Wenn Euch mein Blog gefallen hat schreibt mir bitte was ins Gästebuch!
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