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Schon vor dem Besuch dieser Welt aus Ruhe, Schönheit und Besinnlichkeit werden sie willkommen geheissen durch den “trockenen Garten” aus Steinen.
Das “Kekkai” ist die Mauer, die Umhüllung, die sie bewusst durchbrechen müssen, um in die “neue Welt” zu spazieren.
Der zentrale Teich symbolisiert die Einheit und Verbundenheit. Das Wasser stellt das Leben dar. Es strömt von Osten nach Westen, wie die Sonne, der Ursprung
alles Lebens, die im Osten aufgeht. Im Wasser liegen Steine, die Holzbohlen zeigen die Möglichkeiten, die sich auf dem Lebensweg entwickeln.
Das “Azumaya” vor dem Sommerhaus ist der Platz, wo man sitzt und den Garten geniesst.
Das “Kaiyu” ist der Spaziergang durch den Garten. Über Platten und Trittsteine auf selbstgesuchtem Weg nimmt der “Kaiyu” sie mit zu
den verschiedenen Aussichten und Landschaften: Berge, Hügel, das Sommerhaus, der Bambuswald (Bambus wächst schnell und steht für jugendliche Energie), kletternder Blauregen an
steinernen Zierelementen, sowie die Pagode, die Steinleuchte und der Buddha begeistern auf dem Weg.
Wenn sie den Garten verlassen, spazieren sie längst einer ursprünglichen Steinmauer, die im traditionellen Stil japanischer Zentempel gebaut ist. Am Ausgang
fühlen sie sich als neuer Mensch, der Abstand von seinen täglichen Sorgen gefunden und neue Energie aufgeladen hat.
Der Japanische Garten Oostende ist Samstag und Sonntag von 10 bis 18 Uhr geöffnet, sowie an jedem Tag in den Schulferien. Eintritt: 1 Euro.
Der Architekt dieses Gartens ist Takashi Sawano, der begleitende Text stammt von Johan Vandenabeele, übersetzt von Nikolaus Nolden.
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