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Öffnungszeiten 2011 vom 16. April bis 8. Mai 2011
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Im neunzehnten Jahrhundert entstand infolge der Entwicklung der Bautechniken und vor allem auf Grund der Kombination aus Metall und Glas eine neue
Art Gebäude: das Gewächshaus. 1873 entwarf der Architekt Alphonse Balat im Auftrag von König Leopold II. einen Gewächshauskomplex, der sich an das im klassischen Stil gebaute Schloss
von Laeken anlehnte. Die Gewächshäuser erhielten die Silhouette einer gläsernen Stadt inmitten einer hügeligen Parklandschaft. Die monumentalen Pavillons, die Glaskuppeln, die
weitläufigen Galerien, die als überdachte Straßen das Gelände durchziehen, sind mehr als ein einfacher exotischer botanischer Garten, der die baulichen Möglichkeiten von Eisen und
Glas vorzeigt. Das, was in den Königlichen Gewächshäusern zum Ausdruck kommt, betrifft die Architektur und genauer gesagt eine Art Bauprogramm, das sich als "der ideale
Glaspalast" bezeichnen ließe.
Die Königlichen Gewächshäuser sind das Resultat der zahlreichen Gespräche und Briefe zwischen Alphonse Balat und König Leopold II. sowie der Skizzen,
Vorstudien und Entwürfe, die daraus entstanden. Vor allem aber erinnern die Gewächshäuser an die Inspiration, die von ihnen auf die damalige neue belgische Architektur überging und
deren Ausstrahlung mit dem Jugendstil weltweit zum Tragen kam.
Die heutige Pflanzensammlung der Königlichen Gewächshäuser von Laeken hat aus dreierlei Gründen besonderen Wert. Zunächst gibt es einige der
Pflanzen, die zu den ursprünglich von Leopold II. angelegten Pflanzungen gehörten, auch heute noch. Darüber hinaus entsprechen die heutigen Pflanzungen insgesamt gesehen noch immer
dem Geist, der dem ursprünglichen Konzept zugrunde lag. Und schließlich beherbergen die Königlichen Gewächshäuser noch ungemein viele seltene und sehr wertvolle Pflanzen. Jedes Jahr
im Frühling, während drei Wochen, sind die Gewächshäuser von Laeken der Öffentlichkeit zugänglich. Diese hundert Jahre alte Tradition ist noch immer erhalten geblieben.
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Au cours du 19e siècle, le progrès des techniques du bâtiment, et surtout l'utilisation du métal et du verre comme matériaux de construction,
rendent possible un nouveau type de bâtiment : la serre.
En 1873, l'architecte Alphonse Balat conçoit pour le Roi Léopold II un complexe de serres qui complète le Château de Laeken, réalisé en style
classique. Le complexe revêt l'apparence d'une ville de verre implantée dans un paysage vallonné. Les pavillons monumentaux, les coupoles de verre, les larges galeries qui
parcourent le terrain comme des rues couvertes, sont beaucoup plus qu'une anecdote sur les applications architecturales du fer et du verre ou sur les petites serres de plantes
exotiques. Ce que les serres royales expriment concerne l'architecture et, plus précisément, un grand programme de construction : celui du "palais de verre idéal".
Elles sont l'aboutissement des nombreux entretiens, lettres, ébauches et projets échangés entre l'architecte Alphonse Balat et le Roi Léopold II. Mais surtout, elles
rappellent qu'elles ont inspiré la nouvelle architecture belge de cette époque et que leur rayonnement s'est propagé, avec l'Art nouveau, à travers le monde entier.
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In chinesischen Vasen, die König Leopold II. von einer Reise in den Fernen Osten mitgebracht hatte, als er noch Herzog von Brabant war, sind
Medinillas (tropische Pflanze der Philippinen) angeordnet.
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Der von dem Architekten Alphonse Balat entworfene und von 1874 bis 1876 erbaute Wintergarten war das erste Gewächshaus der eindrucksvollen ‚gläsernen
Stadt', die im Laufe von etwa dreißig Jahren in der Domäne von Laeken entstehen sollte. Die Dimensionen dieses Gewächshauses gestatteten die Anpflanzung hochstämmiger Palmen, die
größtenteils noch aus der Zeit Leopolds II. stammen. Nach seiner Vollendung war dieses Gewächshaus für die königlichen Empfänge bestimmt.
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Die auf Initiative von König Leopold II. erbauten Königlichen Gewächshäuser von Laeken zählen zu den wichtigsten Bauwerken des 19. Jahrhunderts in
Belgien. Sie wurden vollständig aus Metall und Glas erbaut, was für die damalige Zeit eine Aufsehen erregende Innovation bedeutete. Die Gewächshäuser beherbergen eine bedeutende
Sammlung vorwiegend exotischer Pflanzen und Blumen, darunter eine umfangreiche Kameliensammlung. In jedem Frühjahr sind die Gewächshäuser der breiten Öffentlichkeit zugänglich, was
von dem heutigen Herrscher und deren Vorgänger zeugt, ihre Liebe zu Pflanzen und Blumen mit allen zu teilen.
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Ich habe die Königlichen Gewächshäuser in Brüsseler Ortsteil Laeken besucht an einem Wochentag, vormittags. Zum späteren Zeitpunkt und an den
Wochenenden ist es erfahrungsgemäß etwas voller und ein ungestörtes Fotografieren ist dann nicht immer möglich. Ich empfehle den Besuch an einem bedeckten Tag, dann ist es nicht ganz
so warm in den Gewächshäusern und die Sonne stört nicht.
Öffnungszeiten 2011: 16. April bis 8. Mai 2011
Belgisches Verkehrsamt in Düsseldorf, Tel: 0221/ 86484-0 Aktuelle Zeiten bitte erfragen!!
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